Ribbon – Leiste am oberen oder unteren Bildschirmrand

Bemerkt?

Da oben ist mit einer kurzen Animation eine Leiste angezeigt worden.

Wenn dich das Thema interessiert, kannst du jetzt direkt den Button anklicken und auf einer externen Seite mehr erfahren.

So kann man z. B. ein Ribbon oder eine Leiste einsetzen, um für sein Angebot zu werben.

Häufig nutzt man dieses Ribbon aber, um auf seinen Newsletter aufmerksam zu machen.

Bei vielen Plugins kann man wählen, ob die Leiste oben zu sehen sein soll oder unten. Und ob sie mitscrollen soll oder nicht. Entscheidet man sich z. B., die Leiste unten zu platzieren, sollte man prüfen, dass dadurch keine wichtigen Hinweise im Footer verdeckt werden, wie z. B. die Links zu Impressum und Datenschutz. Bei den Plugins zur Umsetzung der Cookie-Richtlinie kam es deshalb schon zu Abmahnungen.

Da das Ribbon häufig sehr präsent ist und die Aufmerksamkeit auf sich zieht, kann man es gut für verschiedene Zwecke verwenden:

  • um auf zeitkritische Angebote und Sonderaktionen hinzuweisen
  • als Benachrichtigungsleiste, z. B. um Kunden über Serverausfälle oder den bevorstehenden Urlaub zu informieren
  • um für seinen Newsletter zu werben und gleich eine Anmeldemöglichkeit zu bieten​

Konkret könnte in meinem Beispiel oben auch stehen "Melde dich zum Newsletter an und erhalte die Checkliste mit den 10 wichtigsten Fragen zur Auswahl eines Anbieters herunter!"

Und wenn jemand auf den Button "Gib mir die Checkliste" klickt, wird das Eingabefeld für die E-Mail angezeigt.

Ich hätte also problemlos einen Zwei-Schritte-Prozess abbilden können und den Download sogar sofort oben in der Leiste bereitstellen können. Die Möglichkeiten sind vielfältig und häufig nur durch die eigene Vorstellung begrenzt.

Aber das Ribbon hat auch gewisse Nachteile.

Dass es wichtige Webseiteninhalte nicht verdecken soll haben wir schon angesprochen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist aber die Auffälligkeit:

​Das Band in meinem Beispiel ist auffällig, da es mit einer Animation hereinkommt, farblich anders ist und viel Platz einnimmt.

Wenn also die Lösung, die du verwendest, sehr eingeschränkt ist, kann es sein, dass dein Ribbon gar nicht auffällt.

Bei Onlineshops siehst du oben häufig eine kleine graue Leiste, in der gewisse Vorteile untergebracht sind. Beispiel Zalando: hier hast du Informationen zum Kontakt, zum Versand und zum Rückgaberecht (Zalando testet aber permanent die Elemente auf seiner Seite. Es kann also sein, dass sich der Inhalt der grauen Leiste geändert hat, bis du das hier liest oder die Leiste komplett verschwunden ist).

Das Problem kann sein, dass die Leiste, wenn sie nicht auffällig genug ist, mit der Lesezeichenleiste des Browsers verschmilzt und der Besucher sie gar nicht wahrnimmt. Hier musst du also aufpassen und testen.

Generell solltest du immer testen und dich nicht nur auf Bauchgefühl oder die Erfahrungen von anderen verlassen. Als Einstieg und Hilfestellung: ja. Als ehernes Gesetz: nein.

Mit dem Ribbon ist es genauso:

Wenn dich diese Art von Opt-In anspricht und es zu deiner Seite und deiner Zielgruppe passt, dann probier es aus und miss die Ergebnisse.

Einer der großen Vorteile des Ribbons ist gewöhnlich, dass es nicht viel Platz wegnimmt. Wenn möglich teste also auch hier verschiedene Größen, Farben, Hintergründe, Animationen und Handlungsaufforderungen.

Nicht jedes Plugin erlaubt es, alle diese Optionen einzustellen oder gar verschiedene Varianten gegeneinander zu testen.

Schau deshalb also nach guten Lösungen, wenn du diese Art von OptIn verwenden möchtest. In meinem Beispiel habe ich Thrive Leads verwendet.

Wie sind deine Erfahrungen mit solch einem Ribbon?

Gefällt es dir oder findest du es störend?

Hast du es selbst im Einsatz und was kannst du für Ergebnisse berichten?

Schreib mir in die Kommentare!​

Die Unterschrift von Sebastian von Newslettervergleich
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