OptinMonster APP – umfangreiche und leicht zu bedienende Optin-Formulare

OptinMonster Logo

OptinMonster List Building APP

Features

Sehr umfangreiches Plugin mit vielen verschiedenen Möglichkeiten und Optin Formularen

Nutzerfreundlichkeit

Sehr einfach zu bedienen und in die Webseite (WordPress oder andere) einzubinden

Kosten

Der Preis ist etwas höher, dafür kann man OptinMonster auf jeder Webseite verwenden

Zusammenfassung: OptinMonster ist eines der besten Optin Plugins. Dies liegt nicht nur an den vielen Möglichkeiten, ein Formular darzustellen, den vielen anpassbaren Designs und intelligenten Extras, sondern auch an der sauberen Programmierung und den kontinuierlichen Updates. OptinMonster läuft auf einigen der größten Blogs weltweit und lässt sich auch problemlos cachen, was für die Geschwindigkeit ein Bonus ist.

  • bietet eine Vielfalt an Optin Formularen
  • viele Funktionen (z. B. 2 Step Formulare)
  • sehr einfach zu bedienen
  • webbasiert, daher wenig Last auf dem eigenen Server
  • alle Formulare werden auf OptinMonster verwaltet und können in verschiedene Webseiten eingebunden werden
  • monatliche / jährliche Kosten

ab 9 $ monatlich (Einzellizenz, jährliche Zahlweise)

OptinMonster Testbericht – lohnt sich das Monster im Blog?

Wer schon einmal auf der Suche nach einem Optin-Plugin für WordPress war, ist zwangsläufig über OptinMonster gestolpert. Was bietet das Plugin, was verspricht und was hält es? Ist es leicht zu benutzen, zu ändern und bringt es den versprochenen Erfolg? Ein Testbericht.

OptinMonster möchte das beste Newsletter und Lead Generation Popup für WordPress sein. Diesen Anspruch erheben nicht wenige andere Plugins auch. Bei einem Preis zwischen 49 und 349 Dollar darf man von dem Plugin auch erwarten, dass es Leistung bringt. Welche das ist, schauen wir uns im Folgenden an.

Übersicht

Anmeldeformulare

Nach Hochladen, Aktivieren und Eingabe des Lizenzschlüssels erwartet einen bei einem Klick auf OptinMonster der folgende Bildschirm.

OptinMonster Übersicht aller Formulare

Hier ist eine Übersicht über die schon angelegten Optin Formulare, die Erweiterungen (Addons - je nach gebuchtem Paket verfügbar), die getätigten Integrationen mit Newslettersystemen und die Einstellungen. Hier kann man auch bei einem bereits angelegten Optin mit einem Klick auf das Zahnrad Änderungen durchführen und z. B. A/B Split Tests durchführen, wenn man mindestens ein zweites Optin Formular erstellt hat. Das lässt sich auch relativ einfach erledigen, wenn man bei dem zu testenden Formular zunächst über das Zahnrad "Duplicate" auswählt, dieses Duplikat dann entsprechend in einem Aspekt ändert und diese beiden Versionen (Original und geändertes Duplikat) gegeneinander antreten lässt.

Um ein neues Formular anzulegen klickt man oben rechts neben der Überschrift auf "Add New", im Screenshot rot umrandet.

Erweiterungen

Die zur Verfügung stehenden Erweiterungen (Addons - je nach gebuchtem Paket) werden hier aufgelistet und lassen sich von hier aus direkt installieren und aktivieren, wenn man dies nicht schon über das Plugins-Menü gemacht hat. Im Bereich Integrationen ist nur eine Übersicht ohne Einstellmöglichkeiten, diese findet man bei der Konfiguration des jeweiligen Anmeldeformulars (ausführlicher weiter unten beschrieben im Bereich "Unterstützte E-Mail Provider").

Erweiterungsmöglichkeiten von Optin Monster

Einstellungen

Hier erscheint der OptinMonster Lizenzschlüssel neben anderen Einstellungen. Hat man eine der kleineren Lizenzen gekauft, kann man hier einen Schlüssel auf einer Seite deaktivieren, um ihn auf einer anderen Webseite zu nutzen. Auch seinen Affiliatelink kann man hier eingeben - oder auch nicht. Ob der Affiliatelink angezeigt werden soll, muss man in jedem Anmeldeformular selbst bestimmen, eine globale Einstellung existiert leider nicht.

Der Punkt "Send Stats to OptinMonster?" gibt an, ob Nutzungsdaten an den Hersteller des Plugins gesendet werden dürfen. In Deutschland müsste darüber wahrscheinlich gesondert im Datenschutzhinweis aufgeklärt werden. Da der Pluginautor hier auch keine näheren Informationen bekannt gibt, rate ich dazu, diese Option auszuschalten.

Allgemeine Einstellungen des WordPress Plugin OptinMonster

Arten von Anmeldeformularen

OptinMonster bietet in der größten Version verschiedene Möglichkeiten:

  • Lightbox Popup
  • Canvas (z. B. für ein Facebook iFrame)
  • Footer Bar
  • Mobile Optin
  • After Post - Optinbox nach Beiträgen
  • Optinbox in der Sidebar
  • Slide-In
  • Exit Intent Formular

Diese werden im Folgenden näher vorgestellt.

Optin Monster Newsletter Formulare Auswahl

Wichtig ist zunächst, dass man einen Kampagnen Titel eingeben muss, bevor man eines der Designs auswählen kann. Der Kampagnenname ist nur zur persönlichen Identifizierung des Anmeldeformulars und wird sonst nirgends angezeigt.

Lightbox Anmeldeformulare

OptinMonster kommt mit neun verschiedenen Designs daher, um das eigene Lightbox Anmeldeformular für den Newsletter zu gestalten. Man sucht sich also eines der neun Designs aus und fängt an, dieses zu ändern.

OptinMonster Lightbox Popup Design für Newsletteranmeldung

Designoptionen

Dabei erscheint bei einem Klick auf einen Textbereich eine Leiste mit den gängigen Formatierungsoptionen. Hier kann man dann Schrift, Farbe, Größe, Ausrichtung anpassen, Links und Anker einbauen und mit einem neugierig machenden Text den eigenen Newsletter anpreisen.

Mit einem Klick auf den Platzhalter (Dimensionen stehen dabei) lassen sich Bilder einfügen. Wird dieser Platz leer gelassen, ist im finalen Lightbox Popup eine hässliche Lücke.

OptinMonster Newsletter Anmeldeformular Rohversion

Der gesamte Bearbeitungsbildschirm sieht so aus. Am oberen Rand sind die Buttons zum Speichern und Schließen, während links eine Sidebar zusätzliche Optionen bereithält. Die Sidebar sehen wir uns als nächstes an.

Newsletter Plugin OptinMonster in der Designansicht

Formulareinstellungen

OptinMonster erlaubt es, jedes Optin-Formular noch entsprechend anzupassen. Im Bereich Design lässt sich eigenes CSS einfügen, während unter Theme die gewählte Vorlage geändert werden kann. In der Configuration lassen sich noch einige Einstellungen vornehmen (Weiterleitung eines Abonnenten auf eine spezielle Dankeseite und übergeben von Name und E-Mail an die Dankeseite für persönliche Ansprache) und unter Effects kann man wählen, mit welchem netten Effekt ein Formular angezeigt werden soll. Fields, Output und Integration wird weiter unten abgehandelt.

Die Optionen für das Design eines OptinMonster Newsletter Formulars
OptinMonster so ändert man die Texte und Farben der Eingabefelder

Interessant sind hier die Platzhalter, Farben und Schriftarten. Im Email Placeholder gibt man einfach den Text ein, der im Eingabefeld für die E-Mail zu sehen sein soll. Ein guter, neutraler Satz wäre etwa "Bitte hier E-Mail Adresse eintragen..". Oder man lässt den Platzhalter einfach leer.

Die Schriftfarbe kann in den meisten Fällen dunkel bleiben, während man die Schriftart noch anpassen kann, damit sie zum Rest des Optin-Formulars passt oder zur Typographie der restlichen Seite. Mit einem Klick auf das Email Font Feld öffnet sich ein Suchfeld, in das man seine bevorzugte Schriftart eintippen kann. Sofern vorhanden zeigt das Plugin diese zur Auswahl. Oder man scrollt sich durch die vorhandenen Schriftarten direkt durch und wählt so die am besten passende.

Wer neben der E-Mail Adresse auch den Namen des Abonnenten einsammeln möchte, klickt oben bei "Name Field" das Kästchen an und kann wie auch beim Email Field die Einstellungen vornehmen.

Das "Submit Field" ist der Absende-Button, der am Besten mit einem sogenannten "Call to Action", also einer Handlungsaufforderung, beschriftet ist, wie z. B. "Jetzt anmelden", "Ja, ich will die Infos", "Jetzt VIP werden" oder etwas ähnliches, was eine Handlung beinhaltet.

Wichtig ist jetzt noch, dass die Farbe des Buttons angepasst wird und zum Rest des Designs des Optin-Formulars passt. Was sich häufig bewährt hat, ist ein BOB - ein Big Orange Button. Klickt man das "Submit Button Color" Feld an, erscheint eine Farbtafel, bei der man mit der Maus eine Farbe auswählen kann oder man gibt einen HEX-Wert ein, einen codierten Farbwert. Was sich zum Einstieg eignet, sind z. B. die Werte #f87300 oder #ff9900. Natürlich kann man auch über das Splittesting (weiter oben beschrieben) dann die passende Buttonfarbe austesten. Dies ist aber nur eine Kleinigkeit und sollte keine Hauptaufgabe werden. Guter Inhalt auf der Webseite und im Newsletter ist wichtiger.

Wer sich zwecks der Farbabstimmung nicht sicher ist, kann mit einem Farbkreis die passenden Komplementärfarben finden.

Einstellungen in OptinMonster, wo welches Formular ausgegeben werden soll

Im Output Menü gibt man zunächst an, ob das Anmeldeformular überhaupt auf der Webseite angezeigt werden soll. Zu diesem Zweck muss der erste Haken bei "Enable optin on site" gesetzt sein.

Die nächsten Optionen geben an, wo das Formular zu sehen sein soll. Soll ein Formular auf der ganzen Seite angezeigt werden, kann man die entsprechende Option auswählen. Ebenso kann man im separaten Eingabefeld eingeben, ob ein Optin auf bestimmten Seiten oder Posts nicht gezeigt werden darf oder im Gegenteil ausschließlich auf bestimmten Seiten angezeigt werden soll.

So kann man z. B. auf einer speziellen Landingpage ein Optinformular anzeigen lassen, um genau die interessierten Besucher anzusprechen und diese in einen zielgruppenspezifischen Verteiler eintragen lassen, was langfristig die Zielgruppenansprache und die Conversion Rate im Newsletter erhöht.

Ebenso kann man Kategorien angeben, bei denen ein Optin angezeigt werden soll, wobei hier die bereits angelegten Kategorien der Webseite angezeigt werden. Fügt man später neue Kategorien der Webseite hinzu und möchte ein Formular hier anzeigen lassen, muss man die Einstellung im Formular natürlich ergänzen.

Eine weitere Option ist, ein Formular auf einem gewissen Typ von Seiten anzeigen zu lassen, also z. B. bei allen Beiträgen, auf allen Seiten, auf Medienseiten oder auf der Startseite, Archivseite und den Suchergebnisseiten. Hier kann man ebenfalls angeben, ob das Plugin ein "Exit Intent Popup" (siehe Ende dieses Artikels) sein soll oder nicht.

Unterstützte E-Mail Provider

Mit diesen E-Mail Versendern funktioniert Optin Monster

Im Bereich "Integration" wählt man seinen Newsletteranbieter aus. OptinMonster ist ein Plugin aus dem amerikanischen Sprachraum und unterstützt deshalb auch die gängigsten Newsletteranbieter aus den USA. Je nach Anbieter gibt man seinen API-Key und seinen Kontonamen an. Andere Anbieter verlangen zusätzlich die registrierte E-Mail Adresse oder man muss Optin Monster zusätzlich noch im Administrationsbereich des Newsletteranbieters registrieren / freischalten. Damit soll ein Missbrauch verhindert werden.

Die Anbindung an die verschiedenen Services gelingt im Regelfall in Sekunden. Anschließend sind die Anbieter in der allgemeinen Übersicht aller bisher angelegten Formulare in OptinMonster im Bereich "Integrationen" zu sehen.

Nutzt man einen anderen Service als die schon zur Auswahl stehenden, kann man über die erste Option "Custom HTML Optin Form" den Code einfügen, den man bei seinem E-Mail Anbieter bekommt oder erstellen lassen kann. OptinMonster erkennt im Regelfall die zur Verfügung gestellten Parameter und schafft so die Anbindung zwischen dem Newsletterdienst und den Feldern im Plugin.

Sidebar Anmeldeformulare

Hier kann man aus den vorhandenen Optionen seinen Favoriten auswählen und wie schon oben geschrieben gestalten. Natürlich lassen sich auch hier wieder mehrere Formulare erstellen und für verschiedene Bereiche, z. B. Kategorien, nutzen. Es lohnt sich, die einzelnen Designs einmal zu testen.

Optionen für Newsletter Formulare in der Sidebar von Optin Monster

Anmeldeformulare am Ende eines Beitrags

Direkt unterhalb eines gut geschriebenen und informativen Artikels (egal, ob Beitrag, Seite oder Custom Post Type) ist eine perfekte Gelegenheit, jemanden auf den eigenen Newsletter anzusprechen. Wenn der Inhalt gut war, ist der Leser eher geneigt, sich auch über neue oder exklusive Inhalte mittels Newsletter informieren zu lassen. Vielleicht hat der Leser auch eine wertvolle Information erhalten und steht jetzt praktisch in der Schuld, etwas zurückzugeben. Zum Beispiel seine Anmeldung zum Newsletter.

Hat man aus einem der Designs seinen Favoriten ausgewählt, gestaltet man das Formular wie bisher schon beschrieben. Zu Bedenken ist, dass bei jedem Formular immer unter "Integrations" der jeweilige Dienst ausgewählt werden muss, an den die neuen E-Mail Adressen gesendet werden sollen. So kann man bei Bedarf Empfängerlisten unterschiedlicher Zielgruppen bei unterschiedlichen Newsletterdiensten liegen haben. Im Idealfall hat man alle Adressen bei einem Anbieter liegen und in der Übersicht (was auch hinsichtlich des Datenschutzhinweises zum Newsletter einfacher ist, da bei Nutzung mehrerer Dienste eventuell für jeden Dienst eigene Hinweise in den Datenschutzhinweis müssen).

Die Option, Abonnenten auf unterschiedliche Listen bei unterschiedlichen Anbietern aufzuteilen, besteht zumindest.

Newsletter Anmeldeformular nach einem Beitrag mit Optin Monster

Slide-In Formular

Slide-In ist ein wenig missverständlich: das Formular sitzt eingeklappt am unteren rechten Ende der Webseite und kann mit einem Klick auf das Plus ganz rechts hochgeklappt werden. Das Design lässt sich wie schon oben beschrieben einstellen. Da immer die Gefahr besteht, es mit zu vielen Anmeldeformularen zu übertreiben, sollten nicht alle Möglichkeiten auf derselben Seite (z. B. der Startseite) zum Einsatz kommen, sondern gezielt ausgespielt werden. So empfiehlt sich dieses Formular besonders auf bei Beiträgen, wo keine Seitenleiste vorhanden ist oder um zusätzlich zur Seitenleiste aktiv auf den Newsletter hinzuweisen.

OptinMonster auffälliges Slide In für Newsletteranmeldung

E-Mail Anmeldung im Footer

Durch eine sehr schöne, unaufdringliche Möglichkeit kann direkt am Ende der Webseite auf den Newsletter hingewiesen werden. Mit dieser schlanken Footer Bar kann dezent auf den Newsletter hingewiesen werden. Zu beachten ist aber, dass Links zum Impressum oder Datenschutz nicht durch die Footer Bar verdeckt werden. Zumindest nicht, wenn diese vorgeschriebenen Links nicht auch anderweitig im Menü auftauchen.

Footerbar für Newsletteranmeldung in OptinMonster

Optin auf dem Handy

Speziell für Handynutzer gibt es das "Mobile" Formular. Eine einfache Möglichkeit, Handynutzer mit einem speziell für sie ausgerichteten Formular zu erreichen. Während die anderen Elemente auf dem Desktop sehr gut funktionieren und auch nicht stark stören, würden sie auf dem Handy eventuell schnell zum Verlassen der Seite führen.

Aus diesem Grund gibt es ein spezielles Formular nur für Mobilgeräte, welches hier konfiguriert werden kann. Zu Bedenken ist, dass nicht alle Module in jedem Paket vorhanden sind und in unserem Test die größte Lizenz von OptinMonster vorgestellt wurde. Den Leistungsumfang der verschiedenen Pakete kann man auf der OptinMonster Webseite einsehen.

Optin speziell für Handys mit OptinMonster

Exit Intent Popup

Ein sogenanntes Exit Intent Popup verfolgt, wie weit oben sich der Mauszeiger befindet und ob er nahe am oberen Rand der Webseite ist. Dies geschieht häufig, wenn man den Tab wechseln oder das offene Fenster schließen möchte oder die Zurück Schaltfläche des Browsers benutzen möchte.

In diesen Fällen, wenn also der Nutzer die Seite verlassen will, wird das Exit Intent Popup ausgelöst und zeigt ein Anmeldeformular. Hier sollte dem Besucher aber ein guter Grund für die Störung geliefert werden, da er die Seite (möglicherweise) gerade verlassen wollte. Hier sollte also mit einem wertvollen Inhalt eine Anmeldung ausgelöst werden und der versprochene Inhalt (z. B. ein Download) auch wirklich einen Mehrwert bieten, der die Entscheidung des Abonnenten schließlich rechtfertigt.

Das Exit Intent lässt sich bei Anmeldeformularen, die diese Funktion unterstützen, im Bereich "Output" mittels eines Hakens aktivieren.

Fazit

Alles in allem ist OptinMonster ein sehr umfangreiches Plugin, welches mit vielen verschiedenen Modulen aufwartet. Leider jedoch fehlt z. B. eine Checkbox beim Kommentieren, mit der man sich direkt zum Newsletter anmelden kann oder eine spezielle Anmeldebox für die Startseite. Natürlich gibt es das Lightbox Popup, aber wenn ich auf der Startseite eine Box mit Video oder Bild, Text und meinen Formularfeldern wünsche, lässt uns OptinMonster kalt im Regen stehen.

Das Plugin bietet viel und wird von vielen bekannten Marketern genutzt und aktiv empfohlen. Es hat seine Stärken, darf aber nicht über seine Schwächen hinwegtäuschen. Die Schwächen liegen in der geringen Anzahl an Designs, den relativ geringen Änderungsmöglichkeiten und dem Fehlen einiger wünschenswerter weiterer Optin-Formularen. Jedoch bietet bisher kein Plugin alle denkbaren Funktionen in zufriedenstellender Weise, so dass man zwangsläufig auf ein zweites Plugins setzen muss, wenn gewisse Funktionen fehlen.

OptinMonster ist angetreten, das beste Lead Generation Plugin zu sein. Meiner Meinung nach schafft es das nicht ganz - wenn die Entwickler nach und nach mehr Designs und neue Optin-Funktionen bereit stellen, kann ich diese Meinung jedoch guten Gewissens teilen.

  • Servus Sebastian
    danke für deinen Test.
    Jedoch würd mich vielmehr noch interessieren, wie sich dieses Monstrum (übrigens für ein auf performance ausgelegtes lighweight blog doofe Namenswahl 😉 ) denn im Vergleich zu popupdomination, optinskin oder dem dzt boomenden LeadBoxes schlägt… ich verwende dzt eines von appsumo genannt list builder…

    bin gespannt
    GLG Andreas

    • Hallo Andreas.
      Das Plugin ist zum Glück doch ein recht leichtfüßiges Monster. Das geht also. PopupDomination werde ich auch testen und OptinSkin ist das nächste auf der Liste. LeadBoxes hat den Nachteil, dass es scheinbar nur als Teil von LeadPages angeboten wird und damit monatliche Kosten verursacht. Für einen Test kann ich das einen Monat einmal testen, aber da muss sich für eine längerfristige Nutzung schon das Gesamtpaket lohnen. Lass dich überraschen, was als nächstes kommt. 🙂

      Lieben Gruß

  • Ich lasse das Monster seit einer Woche sowohl in meinem Blog wie auch in meinem Shop laufen und bin recht zufrieden. Die Anzahl der Anmeldungen zum NL (ich nutze WP Newsman Pro) ist tatsächlich gestiegen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind recht einfach und übersichtlich zu nutzen.

    • Danke für deinen Beitrag. 😉
      Es ist in der Tat gar nicht so schwer, wenn man sich einmal eingewöhnt hat. Ihr habt beim Bundesamt eh eine interessante Seite; die Integration mit dem Popup finde ich ganz gut, auch wenn der rotierende Effekt persönlich nicht ganz mein Ding ist. Aber ansonsten gut umgesetzt. Freut mich, dass ihr die Erfahrungen mit dem Plugin bestätigen könnt.

  • Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht! Hat mir sehr weitergeholfen!

    Eine Frage, die sich mir noch stellt:

    Ich möchte, dass das Popup nur Website-Besuchern angezeigt wird, die über die Google-Suche auf meine Site kommen.

    Wird meine Site beispielsweise direkt oder über einen Link im Newsletter aufgerufen, soll das Popup nicht angezeigt werden.

    Ist das mit Optinmonster möglich?

    Liebe Grüße

    Lara

    • Hallo Lara,
      freut mich, dass der Bericht dir geholfen hat.
      Zu deiner Frage: bisher war das nicht möglich.

      OptinMonster hat sich jetzt allerdings gewandelt und funktioniert zukünftig nicht mehr nur exklusiv auf WordPress, sondern praktisch jeder Plattform. Sie haben alle Funktionen in das Kundenkonto ausgelagert und es heißt jetzt „OptinMonster App“.

      Mit zwei besonders interessanten Auswirkungen:

      1. Du brauchst für den vollen Funktionsumfang nicht mehr OptinMonster und alle Erweiterungen in WordPress installieren, sondern nur noch ein Plugin, welches deine Formulare vom OptinMonster Server lädt.
      2. Die von dir gewünschte Funktion ist jetzt auch enthalten. Schau mal auf den offiziellen Blogbeitrag unter OptinMonster App Update bei „Smarter Targeting and Personalization“, da steht das. Du kannst nicht nur Nutzer von Google und Facebook separat ansprechen, sondern von jeder beliebigen Domain.

      Der OptinMonster Testbericht hier wird in Kürze auf den neuesten Stand gebracht, um alle Änderungen aufzuzeigen.

      Lieben Gruß

      • Hallo Sebastian,

        danke für deine prompte Antwort!

        Das ist tatsächlich interessant!

        Aber wenn ich das richtig sehe, muss ich nun, um ein Exit-Intent (Exit-Popup) zu realisieren, auf die Pro-Version upgraden, die $ 151 kostet und dann jährlich $ 199 kostet. Das finde ich dann schon recht dreist von den Entwicklern.

        Hast du vielleicht eine empfehlenswerte Alternative, die ein Exit-Popup kann, welches auch nur Google-Besuchern angezeigt wird?

        > Der OptinMonster Testbericht hier wird in Kürze auf den neuesten Stand gebracht, um alle Änderungen aufzuzeigen. <

        Ja, das wäre fein. Zumal es noch keine ausführlichen deutschsprachigen Infos dazu gibt und doch sehr viele auch im deutschen Sprachraum OptinMonster nutzen. Diese Neuerungen werden wohl viele nicht nur positiv sehen.

        • Hallo Lara,

          ja, OptinMonster hat ein neues Preismodell. Der volle Funktionsumfang ist nur in der großen Version. Tatsächlich finde ich das neue Preismodell auch nicht knülle – das kann schon Interessenten vom Kauf abhalten. Ich hatte das Glück, mir vor einem Jahr die Lifetime Lizenz geholt zu haben, die jetzt auch weiter gilt.

          Ansonsten muss man sich wirklich überlegen, welche Art Blog man betreibt, welche Arten von Opt-Ins da am besten funktionieren und man haben möchte und wie man die eigene Liste monetarisiert. Wenn das alles in absehbarer Zeit klappt, ist die jährliche Gebühr ja nur ein Posten für die Steuer. Aber wenn man privat bloggt und man das nicht absetzen kann, dann sind die Kosten schon nerviger. :/ Das mit dem neuen Preismodell hast du richtig erkannt, Upgrade + jährliche Gebühr.

          Ich habe aus dem Stegreif jetzt kein Plugin im Kopf, dass diese Funktion nach Referrer (Facebook, Google etc.) auch bereithält. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Jungs von Thrive ihr Plugin Thrive Leads mit der entsprechenden Funktion pimpen, da sie sich rühmen, mehr Funktionen als OptinMonster zu haben.

          Der Testbericht für Thrive wird auch aktuell erstellt. Schön bei denen ist, dass du eine Lifetime Lizenz für eigene Webseiten für 97$ erhältst.

          Es werden hier übrigens nach und nach alle Newsletterplugins und alle E-Mail Anbieter getestet. Aktuell habe ich ca. 21 verschiedene WordPress Plugins und etwas über 90 Services. Einige Berichte sind schon fertig, aber noch nicht publiziert. An den filterbaren Vergleichslisten wird auch aktuell gearbeitet. Kommt nach und nach. Einfach fragen, wenn was ist.

          • Hallo Sebastian,

            danke für den Tipp mit Thrive. Hab mir das jetzt mal angeschaut. Schaut wirklich sehr gut aus und hab jetzt auf den ersten Blick nicht wirklich offensichtlich für mich Negatives feststellen können. Wenn die noch die Referrer-Funktion hätten, dann wäre Thrive wohl ziemlich perfekt für mich.

            Nun denn, dann werde ich mal deine weiteren Berichte abwarten. 🙂

  • >