Klick-Tipp Adressen importieren

Klick-Tipp stellt bestimmte Anforderungen an den Import von bestehenden Empfängerlisten und weist den Import ggf. sogar zurück.

Um bei Klick-Tipp bestehende Newsletterabonnenten zu importieren muss man drei Schritte durchlaufen:

  1. Man muss nachweisen, dass die Empfängerdaten nicht gekauft sind, sondern im Rahmen des Double Opt-In Verfahrens selbst aufgebaut wurden. Anschließend stimmt Klick-Tipp der Übernahme zu (oder auch nicht) und exportiert selbst die Daten beim alten Dienstleister und importiert sie ins eigene System. (1a)
    Eine Alternative ist, wenn es sich um Kunden handelt, mit denen in den letzten sechs (6) Monaten Kontakt bestanden hat. Diese würden ebenfalls akzeptiert. (1b)
  2. Klick-Tipp begutachtet die Webseite, auf der Newsletteranmeldungen generiert werden. Diese darf nicht gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen.
  3. Die Empfänger müssen über einen Newsletter beim bisherigen Dienstleister darüber informiert werden, dass eine Umstellung zu Klick-Tipp erfolgt und sie zukünftig E-Mails von Klick-Tipp als Newsletterversender erhalten.

Für den Fall 1a benötigt Klick-Tipp einen Link zur eigenen Webseite (2.) und die Zugangsdaten zum bisherigen Newslettersystem.

Im Fall 1b benötigt Klick-Tipp einen Link zur eigenen Webseite (2.) sowie die Zugangsdaten zum bestehenden CRM System, in dem die Kunden verwaltet werden ODER eine CSV Datei der Daten mit einer Bestätigung, dass in den letzten sechs Monaten Kontakt zu den Kunden bestand.

Klick-Tipp weist noch darauf hin, dass bei der Übernahme der Adressen keine erneute Bestätigungsemail an die Empfänger gesendet wird, sondern dass diese sofort im System sind und mit dem Newsletter gearbeitet werden kann.

Diese Funktion ist aber kein „einmaliges Qualitätsmerkmal von Klick-Tipp“, sondern wird bei anderen Anbietern genauso gehandhabt.

Stand des Artikels: 01.03.2016
Link zur offiziellen Import-Policy von Klick-Tipp

Kommentare:

Uns ist nicht bekannt, ob von diesem Vorgehen abgewichen wird. Wichtig ist bei Klick-Tipp deshalb zu wissen, dass der Import ggf. abgelehnt werden kann und man sich vor einem kompletten Wechsel zu Klick-Tipp mit dem Anbieter in Verbindung setzen sollte, um zu klären, ob der Import vonstatten gehen kann.

Nicht näher beschrieben ist, wie der Nachweis, dass es sich um eine DOI-Liste handelt, geführt werden soll. Wahrscheinlich kontrolliert Klick-Tipp im Konto des alten Newsletteranbieters die Informationen zur Eintragung der E-Mail Adresse. Aber: nicht alle Anbieter führen diese Informationen lückenlos auf.

Bedenklich finden wir dennoch, dass Klick-Tipp die Zugangsdaten zu Newslettersystem oder CRM zugänglich gemacht werden sollen. Insbesondere wenn nur eine von mehrere Newsletterlisten zu Klick-Tipp übertragen werden soll, hätte Klick-Tipp (je nach Rechtemanagement beim bisherigen Newsletteranbieter) Zugriff auf alle dort vorhandenen Listen. Wer damit Bauchschmerzen hat, sollte den offiziellen Support von Klick-Tipp kontaktieren und sich für den Einzelfall informieren, wie der Import gelingen kann.

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