ConvertKit

ConvertKit Logo

Features

Viele nützliche Funktionen wie Tagging und Regeln

Nutzerfreundlichkeit

Sehr übersichtlich, einfach aufgebaut, leicht verständlich

Kosten

Konkurrenzfähiger Preis in den kleineren Plänen

Zusammenfassung: Übersichtlicher und sehr einfach zu bedienender Service mit einer guten Mischung aus Preis und Funktionen. Kleine Mängel sind zwar vorhanden, ConvertKit ist aber ein zuverlässiger Anbieter, den man für sein Marketing mit gutem Gewissen nutzen kann. ConvertKit ist ideal für Marketer und setzt auf zwei Aspekte: Automatisierung und Sequenzen, um neue Kunden in einen Funnel zu bringen und die klassische Massenmail / Newsletter in Form von Broadcasts. Somit ist der Fokus aktiv zweigeteilt und mit vielen Funktionen ausgestattet.

  • unlimitiertes Versenden
  • Follow-up Autoresponder (Sequenzen)
  • Listenselektion durch Tagging und Segmente
  • Regeln (wenn X passiert, mach Y)
  • einfach zu bedienen
  • keine kostenlose Testphase, nur 30 Tage Geld zurück
  • keine HTML Templates
  • Oberfläche komplett in englisch

Der größte Vorteil:

​Perfekt auf Online Marketer ausgerichtetes System mit Segmenten, Tags, Regeln und einfacher Anpassbarkeit. Kein Kunde geht durch die Lappen und kein noch so komplexer Ablauf ist unmöglich. Sehr ausgereift!

Der größte Nachteil:

Englische Sprache, Server im Ausland und vergleichsweise höherer Preis (z. B. Klick-Tipp ab 10.000 Abonnenten günstiger)

ab 29 $ monatlich (bis 1.000 Abonnenten)

​ConvertKit verspricht die Einfachheit von MailChimp mit der Power von Infusionsoft. Wir meinen: ConvertKit ist sogar noch einfacher zu bedienen als MailChimp und bietet starke Funktionen, die ernsthaften E-Mail Marketern gefallen werden.

Die Details in unserem Testbericht:

Was zeichnet ConvertKit aus und für wen eignet sich dieser Newsletteranbieter und für wen nicht? Die Preise geben einen ersten Überblick. Grundsätzlich wechseln eher mehr Kunden zu ConvertKit, die schon eine Liste haben und Zusatzfunktionen suchen, die ihr bisheriger E-Mail Dienstleister nicht bietet.

Preise und Pläne

Auf der ConvertKit Seite findet sich ein Menüpunkt "Pricing" und wir sehen hier bereits einen ersten Nachteil der Lösung: sie ist komplett in englisch und deswegen ist der Punkt Datensicherheit hier besonders zu berücksichtigen. Wer ConvertKit nutzen möchte, sollte sich also vorher darüber schlau machen, ob das in seinem Unternehmen die beste Lösung ist. Dann kann man über den Preis reden, der wie folgt ist (auszugsweise):

​Dollar monatlich

29

49

79

99

119

619

2.499

für Listengröße bis

1000

3000

5000

8000

10.000

95.000

500.000

Erfreulich ist, dass ConvertKit praktisch alle Listengrößen abdecken kann und somit unbegrenzt Raum für Wachstum ohne Qualitätseinbußen ist. Die intelligenten Filter und Regeln (mehr dazu unten) erlauben es dabei, immer die Kontrolle zu haben und die Abonnenten gezielt anzusprechen. Damit ist ConvertKit schon einmal für alle Größen geeignet und erlaubt professionelles E-Mail Marketing.​

Als nächstes zeigen wir die Funktionen im Detail, damit man sieht, was man für sein Geld an Leistung bekommt.

Dashboard

Zunächst erwartet einen ein leeres Dashboard. Wenn aber schon Formulare angelegt sind und Abonnenten ins System übertragen wurden oder sich angemeldet haben, sieht es gleich etwas belebter aus. 

ConvertKit Dashboard Übersicht

Auf dem Dashboard bekommt man den Überblick über die Anmeldeformulare und bisherigen Abonnenten.

Hier hat man auch Zugriff auf alle Funktionen und Menüpunkte. Nichts ist versteckt. Es gibt die erste Ebene in der blauen Navigationsleiste und ggf. separate Unterpunkte zu den einzelnen Funktionen.

Von hier aus gelangt man zu den Formularen, der Einrichtung von Sequenzen (besonders gut, um Neukunden oder Interessenten mit einer vorgefertigten Liste an Infos abzuholen) und den Broadcasts (der klassische Newsletter), kann die Abonnenten verwalten und Automatisierungen einrichten. Hinter jedem Punkt stecken sehr fortgeschrittene Funktionen; das schlichte Auftreten von ConvertKit darf nicht über die dahinterliegende Power hinwegtäuschen.​

Kontoeinstellungen

Zunächst lohnt es sich, ein paar grundlegende Einstellungen vorzunehmen. Im Konto kann man seinen Firmennamen eingeben und erhält die API-Keys, die man braucht, wenn man z. B. das ConvertKit WordPress Plugin nutzen will.

Außerdem kann man hier seine Zahlungsdaten, Adresse und das gebuchte Paket verwalten.

Weiterhin findet man hier die E-Mail Einstellungen: welche Absendeadresse und welcher Name sollen angezeigt werden und was soll die Standardversandzeit- und tag sein. Das ist wichtig für E-Mails, die als Sequenz (oder Kurs) gesendet werden und für die wöchentliche Zusammenfassung der neuen Blogartikel, falls man diese Funktion nutzen möchte.​

ConvertKit Kontoeinstellungen

Das Wichtigste zuerst: im Konto einige Standardeinstellungen vornehmen.

Außerdem kann man über den zweiten Reiter das E-Mail Template wählen oder neue Templates (Vorlagen) anlegen.

ConvertKit Templateauswahl

Auswahl zwischen drei Standardtemplates: Nur Text, einfach und eingerahmt

Legt man eine neue Vorlage an, kann man aus den Platzhaltern auswählen, um den Inhalt zu gestalten. Wer ConvertKit in Deutschland nutzt, sollte sein eigenes Template anlegen, da man hier dann auch den Linktext des Abmeldelink ändern kann. Standardmäßig steht sonst am Ende jeder Nachricht nur "Unsubscribe", was wenig hilfreich ist und im schlimmsten Fall auch in Deutschland rechtlich nicht 100% okay.

Eigenes Mailtemplate anlegen

ConvertKit erlaubt es auch, eigene Vorlagen anzulegen. Dank der Shortcodes und der Dokumentation geht das ganz einfach.

Besser ist es also, seine eigene Vorlage aus den Platzhaltern zusammenzustellen und den Abmeldelink auch "Abmelden" zu nennen.

Noch schnell ein Klick auf "Preview Layout", um zu sehen, wie die Vorlage aussehen würde und alles ist gut.

Eine einfache Vorlage kann so aussehen:

Hallo {{ subscriber.first_name }},{{ message_content }}<a href="{{ unsubscribe_url }}">Abmelden</a><br />Impressum: {{ address }}

Wer die Anrede "Hallo Vorname" nicht haben möchte, ​entfernt einfach den vorderen Teil einschließlich des Komma. Mehr Informationen findet man im ConvertKit Hilfebereich, z. B. hier http://help.convertkit.com/article/191-custom-unsubscribe-links

Abonnenten

Unter dem Menüpunkt Subscribers finden wir unsere Abonnenten. Zum Start ist das noch leer, aber wir werden gleich mal einige E-Mail Adressen importieren. 

Rechts können wir nach Empfängern suchen, importieren, mit dem + einzelne Nutzer hinzufügen und weiter unten Segmente (Gruppen) und Schlagworte (Kunde, Interessent etc.) anlegen.​

Abonnenten Übersicht

Übersicht über die bestehenden Abonnenten und Import von neuen Abonnenten

Wenn wir auf Import Subscribers klicken, können wir z. B. eine CSV (eine mittels Komma getrennte Datei) hochladen. D.h. in jeder Zeile steht ein Datensatz, z. B. Harald,info@10tageschlank.de,32,Herr,verheiratet etc.

Wichtig ist dabei natürlich, dass jede Zeile gleich aufgebaut ist, also - in unserem Beispiel - immer ​zuerst Vorname, E-Mail, Alter, Anrede, Familienstand stehen, wenn ich diese Daten haben und nutzen möchte. Sind meine Daten unvollständig, kenne ich also z. B. die Anrede nicht, stehen da eben zwei Kommas nacheinander, ohne dass eine Anrede dazwischen steht. Dann ist dieses Feld eben leer. Kein Problem.

Importiert man die Nutzer, fragt ConvertKit, zu welchem Anmeldeformular oder welcher E-Mail Sequenz oder zu welchen Tags man die Abonnenten hinzufügen möchte.

Außerdem wird abgefragt, welches Feld aus der CSV Datei welchem Feld im Newsletter entsprechen soll.

Im zweiten roten Kasten sieht man das: rechts ist ein Auszug aus der CSV Datei und links kann man die Felder auswählen, die das System zuordnen soll. Also sorge ich dafür, dass die E-Mail Adresse rechts auch das Feld Email links als Zuordnung erhält. Der Vorname ebenfalls usw. Wenn ein Feld nicht zur Auswahl steht (wie z. B. Familienstand), kann ich es einfach selbst anlegen.​

ConvertKit Abonnentenimport

Abonnenten importieren und Felder matchen

Jetzt noch der Klick auf Import Subscribers unterhalb der roten Box und die Adressen werden verarbeitet. Es erfolgt keine Abfrage, ob man die Erlaubnis der Nutzer hat und diese erhalten auch keine Bestätigungsmail. ConvertKit geht davon aus, dass man nur korrekt erworbene E-Mail Adressen nutzt und behält sich im Missbrauchsfall dieser Funktion die Sperrung des Kontos und weitere rechtliche Schritte vor.

Das ist notwendig, damit Spammer nicht nicht millionenfach gekaufte E-Mail Adressen importieren und munter E-Mails versenden. Wer seine Liste aber selbst aufgebaut hat, bekommt keine Probleme.

Wer zwischendurch auch mal einzelne neue Nutzer hinzufügen möchte, kann das einfach mittels des Pluszeichens rechts im Bild machen.​

Abonnenten manuell hinzufügen

Abonnenten manuell hinzufügen

Hier kann man dann ebenfalls den Vornamen, E-Mail und die Zuordnung des Abonnenten vornehmen und speichern.

In der Übersicht aller Abonnenten kann man dann sehen, wann sie hinzugefügt wurden, den Namen, die E-Mail (im Screenshot ausgegraut) und den Status - ob sich jemand angemeldet, aber noch nicht bestätigt hat, oder ob der Nutzer schon bestätigt ist. Importierte Nutzer sind automatisch bestätigt.​

ConvertKit Abonnentenübersicht

Übersicht über alle bestätigten Abonnenten. Die selbst importierten/angelegten Nutzer muss man nicht bestätigen/verifizieren. Eine Bestätigung wird nicht versendet.

Über den Empfängern ist auch ein DropDown Menü, so dass man filtern kann nach allen Abonnenten, nur den bestätigen Abonnenten, den nicht bestätigten, denen, die sich abgemeldet haben, Beschwerden, E-Mail Adressen, die einen Fehler zurückgegeben haben und "kalten Abonnenten".

Abonnenten filtern

Bei den Nutzern kann nach verschiedenen Ereignissen gefiltert werden.

Mit diesen "kalten Fischen" sind E-Mail Adressen gemeint, die mindestens schon 30 Tagen zum Newsletter angemeldet sind und gleichzeitig innerhalb der letzten 90 Tage keine E-Mail von dir geöffnet haben.

Wenn man diese entfernen möchte, gibt es zwei Möglichkeiten: komplett löschen oder eine E-Mail nur an die kalten Fische schicken und diejenigen, die klicken, in der Liste behalten und die, die nicht öffnen, komplett entfernen. Einen automatischen Ablauf dazu hat ConvertKit hier bereitgestellt: http://help.convertkit.com/article/120-how-to-prune-cold-subscribers-from-your-list

Segment erstellen

Segmente erstellen ist einfach und nützlich.

Wer z. B. einen Foodblog betreibt, will seine Abonnenten vielleicht in "Kuchenrezepte" und "Desserts" unterteilen. Ein Abonnent kann in beiden Segmenten sein, wenn er an beidem Interesse hat, aber ein Segment macht es leichter, nur den Abonnenten Infos zu schicken, die diese auch interessieren.

Um ein Segment anzulegen klickt man in der rechten Seite einfach auf Create a Segment und benennt das Segment, z. B. Interessenten.

Dann gibt man die Regel vor, nach der die Nutzer eingeteilt werden. Z. B. alle Nutzer für eine ganz allgemeine Empfängerliste.

Oder man sagt, alle Nutzer, die sich zu X angemeldet haben oder sich über ein bestimmtes Anmeldeformular eingetragen haben. Oder die eine E-Mail Sequenz erfolgreich durchlaufen haben (und ggf. einen getaggten Link geklickt haben). Man kann hier Abhängigkeiten definieren, um die Segmente stark zu gliedern. Man kann mit UND und ODER Beziehungen arbeiten und so wirklich sehr detailliert werden.

Eine fantastische Funktion und in der Umsetzung ein großes Plus!​

Semgent und Filter erstellen

Segment mit Filterregeln erstellen

Tag erstellen

Schlagworte lassen sich ebenso einfach erstellen. Einfach auf Create a Tag klicken, den Namen des Schlagworts angeben und speichern. Ab sofort können die Schlagworte vergeben und auf verschiedenste Weise genutzt werden.

Tags erstellen

Schlagworte / Tags erstellen

Spannend ist das, wie schon erwähnt, wenn man Kunden sehr gezielt ansprechen möchte. Die Kombination aus Segmenten und Tags erlaubt sehr genaue Zuordnungen, ohne dass man sich nur auf altbekannte Empfängerlisten konzentriert und jedem die exakt gleiche Nachricht schickt.

Abonnenten Detailansicht mit allen Infos

In der Detailansicht eines Empfängers kann man alle möglichen Infos sehen. Die vorhandenen Infos können jederzeit um neue Felder ergänzt werden. Unten sieht man, wann und über welches Medium der Nutzer sich angemeldet hat (oder angemeldet wurde), welche E-Mail Sequenzen er durchläuft und zu welchen Segmenten er gehört, als auch, welche E-Mails er schon erhalten hat. 

Rechts sieht man ein Bild, sofern er seine E-Mail Adresse auch bei Gravatar nutzt und dort ein Bild hochgeladen hat. Und darunter sieht man die vorhandenen Tags, in unserem Fall 'Shopkunde'.

Abonnenten Details

Detailansicht der Abonnenten mit allen Segmenten, Tags und Infos

Formulare erstellen

Jetzt zum spannenden Part: wie bekomme ich überhaupt neue Abonnenten? Wie kann ich Formulare erstellen oder nutzen, damit sich jemand eintragen kann? Unter Forms können wir auf 'Create a new Form' klicken und anfangen, unsere Anmeldeformulare zu erstellen.

Formularübersicht und Checkliste für Neukunden

Formularübersicht. Hier werden alle Formulare - wenn angelegt - angezeigt.

Dabei bietet ConvertKit zwei Möglichkeiten: willst du eine komplette Seite (Landingpage) erstellen oder nur ein Formular, das du überall verwenden kannst?

ConvertKit Opt-In Auswahl

Auswahl der Art des Optin: Landingpage oder klassisches Formular

Landingpage

​Schauen wir uns zunächst das Vorgehen an, um eine Landingpage zu erstellen.

​Dazu wählen wir erst einmal eine der 4 verfügbaren Vorlagen aus.

Landingpage Vorlagen

Die Vorlagen für die neue Landingpage

Jetzt öffnet sich die Vorlage mit dem Editor. Hier können wir die Textstellen anklicken und bearbeiten, als auch Bilder einfügen. Die Bilder können auch direkt bearbeitet werden. 

Etwas schlecht gemacht ist, dass man die Bildgröße nicht angezeigt bekommt und somit erst einmal herumspielen und ausprobieren muss, welche Bilder wie aussehen. Im Beispiel rechts sieht man, dass vor allen das kleinere Bild unten neben den Formularfeldern zu klein ist und der Text umläuft. Es gibt keine schöne Lösung, das sofort einfach zu gestalten, so dass es ein klein wenig Gefummel wird, bis alles passt.

Positiv ist allerdings, dass die Texteingabefelder html unterstützen und man so praktisch alles mögliche einbauen kann. Rechts ist ein komplettes Beispiel einer Landingpage mit dem ersten Template. Wer die Zeit aufbringt, das für seine Zwecke anzupassen, kann hier viel Freude haben. Wir schauen uns auch noch schnell die anderen Vorlagen an, bevor wir zur geläufigeren Methode mit dem reinen Formular wechseln.​

Landingpage bearbeiten

Der Editor der ersten Vorlage im Detail mit den Anpassungsmöglichkeiten.

ConvertKit Landingpage Template 1

So könnte eine Landingpage mit dem Standard ConvertKit Template aussehen

Die weiteren Templates sehen wie folgt aus:

ConvertKit Landingpage Vorlagen

Die weiteren Landingpage Designs mit eigenen Inhalten.

Schön ist hierbei, dass das auffällige Template oben rechts auch einen Zwei-Schritt Opt-In zur Verfügung stellt. D.h. man kann den Kunden erst überzeugen und wenn er auf "Anmelden" klickt, öffnet sich an dieser Stelle das richtige Formular für die Adresseingabe. 

Zwei-Schritt Formulare haben sich als sehr erfolgreich herausgestellt, weil der Interessent nicht sofort denkt "der will nur meine E-Mail Adresse", sondern der Button erst einmal noch unverdächtig und unaufdringlich wirkt. Wenn er sich bewusst entschieden hat, den Button zu klicken, ist auch seine Bereitschaft und sein Commitment höher. ​

Landingpage Einstellungen

​In den allgemeinen Einstellungen lässt sich der Name der Landingpage festlegen und auch die Art ändern. So kann man zunächst zwischen der normalen Landingpage und einem Formular wechseln, wenn man sich doch umentschieden hat.

Gleichzeitig kann man bestimmen, was passieren soll, wenn sich ein neuer Abonnent eingetragen hat: soll er nur eine Erfolgsmeldung erhalten oder soll er auf eine andere Seite weitergeleitet werden.

A​ußerdem kann ausgewählt werden, dass der neue Abonnent eine E-Mail Sequenz abonnieren kann - oder es zu einem Pflichtbestandteil machen. So können Neuabonnenten z. B. die Sequenz "Willkommensmail mit Infos" erhalten, wo ihm die besten Inhalte über die nächsten Tage vorgestellt werden.

Allgemeine Landingpage Einstellungen

Allgemeine Einstellungen für die Landingpage wie Name, Bestätigung, Weiterleitung

Bestätigungsmail

​Im zweiten Reiter kann man die Bestätigungsmail bearbeiten. Soll ein Double Opt-In Verfahren genutzt werden (in Deutschland ganz klar ja), wie soll der Betreff lauten, der Inhalt und was soll mit dem Klick auf den Bestätigungslink passieren. 

Soll der Kunde auf eine Webseite geleitet werden oder z. B. einen Download erhalten? Und sollen seine Daten z. B. an die Dankeschönseite geleitet werden, um ihn dort persönlich anszuprechen? All das kann hier eingestellt werden.​

Incentive E-Mail bearbeiten

Im zweiten Tab kann man die Inhalte der Bestätigungsmail ändern.

Stil und CSS Einstellungen

In den Style Einstellungen kann man das Landingpagetemplate wechseln oder mittels eigenem CSS anpassen. Außerdem gibt es hier die wichtige Einstellung, was geschehen soll, wenn jemand schon angemeldet ist. Soll er das Anmeldeformular weiterhin angezeigt bekommen, soll das Formular versteckt werden oder soll er etwas völlig anderes sehen.

Entweder sollte ein Formular für bestehende Abonnenten immer ausgeblendet werden oder er sollte etwas anderes zu sehen bekommen. Z. B. Social Media Buttons oder ein besonderes Angebot. Hinweise für ein Produkt, einen Kurs o. ä. Jedenfalls sollte ein Nutzer dasselbe Formular nicht dauerhaft sehen, wenn er schon damit interagiert hat.​

Style Anpassungen Landingpage

Hier können wir die Vorlage ändern, eigenes CSS verwenden und bestimmen, ob das Formular bestehenden Abonnenten auch angezeigt werden soll.

Formular einbinden

Im Reiter Embed kannst du auswählen, wie du die Seite oder das Formular einbinden möchtest. Entweder mittels Javascript an die Stelle in deiner Webseite kopieren, wo das Formular erscheinen soll, als HTML Code oder du nutzt für WordPress das hauseigene Plugin, bei dem du nur die API Keys eintragen musst (mehr dazu weiter unten).

In jedem Fall lässt sich deine neue Anmeldemaske spielend einfach in die Seite einbauen.​

ConvertKit gibt uns verschiedene Möglichkeiten, das Formular auf die eigene Seite zu bringen.

Twitter Cards

Twitter Cards sind eine wunderbare Funktion in ConvertKit. Mittels dieser Option kannst du neue Abonnenten über Twitter gewinnen. Dazu musst du Twitter Werbeanzeigen nutzen und eine Lead Generation Card auswählen. Dann den Code von ConvertKit einfügen und du kannst über Twitter Abonnenten deiner Liste hinzufügen. (und mit dem Tag 'Twitter' versehen)

Twitter card zur Newsletteranmeldung

Twittercards können als Anmeldeformular verwendet werden. So geht's.

Weitere Einstellungen

Bei den weiteren Einstellungen kannst du die Landingpage oder das Formular duplizieren, archivieren oder löschen. 

Weitere ConvertKit Einstellungen

Löschen, duplizieren und archivieren der Landingpage/des Formulars ist auf dieser Einstellungsseite möglich.

Formulare

Wer lieber ein Anmeldeformular in seiner Seite möchte, welches sich an beliebigen Stellen platzieren lässt, ist hier richtig. Zunächst wählt man aus den drei Vorlagen eine passende aus.

ConvertKit Optin Form

Übersicht und Auswahl der verfügbaren Anmeldeformulare

Das erste Formular kommt relativ schlicht daher. Wieder lassen sich alle Textfelder anklicken und anpassen. Es ist sehr schnell erledigt. So kann das dann aussehen:

Anmeldeformular erstellen und bearbeiten

Simples Anmeldeformular. Alle Bereiche können angeklickt und bearbeitet werden.

Das zweite Formulardesign bietet Platz für ein Bild und einen kurzen Text dazu, daneben dann die Anmeldeoption. Wichtig dabei ist, dass ich hier nicht bestimmen kann, nur die E-Mail Adresse abzufragen; der Name wird mit gefordert. Insofern ist man hier ein wenig eingeschränkt. Neue Felder lassen sich hingegen leicht hinzufügen (wie weiter oben z. B. bei den Detailinformationen Abonnenten gezeigt).

Anmeldeformular mit Heroshot

Aufwendigeres Formular mit Bild und Textbox.

Das dritte Formulardesign eignet sich sehr gut im Text oder als schlichtes Formular in der Sidebar (mehr dazu weiter unten beim WordPress Plugin). Hier ist auch stellvertretend für alle Designs der Zauberstab mit gezeigt, dank dem man die Farben des Formulars anpassen kann.

Inline Anmeldeformular

Sehr schönes, schlichtes Inline Formular. Per Klick auf den Zauberstab bekommt man bei allen Formularen die Farbanpassung.

Eine kleine Besonderheit findet sich hier noch bei den Einstellungen für das Formular; während die anderen Reiter genau gleich wie bei der Landingpage sind, ist unter Style die Auswahl zwischen dem Design und der Anpassung mittels eigenem CSS, aber auch, wie sich das Formular verhalten soll: soll es im Text erscheinen, als Popup oder als Slide-In (vom Rand her kommend).

Natürlich kann man auch hier wieder auswählen, was geschehen soll, wenn ein Interessent sich schon zum Newsletter eingetragen hat. Soll er bei seinem nächsten Seitenaufruf unverändert das Formular vorfinden, kein Formular sehen oder an dessen Stelle etwas anderes, z. B. ein Angebot? 

Anmeldeformular Einstellungen Besonderheiten

Eine Besonderheit zu den Landingpages: bei den Formularen kann man noch deren Art bestimmen (z. B. als Slide In)

Formularstatistiken

Schön ist noch, dass man in der Formularübersicht auf jedes einzelne Formular klicken kann und dann Statistiken zu diesem Formular bekommt. So kann man sehen, wie vielen Personen das Formular schon angezeigt wurde und wie viele sich angemeldet haben. Damit wird auch die Conversionrate festgelegt und man kann sehen, welches die besten Seiten oder Beiträge sind, auf denen sich Interessenten eintragen. Außerdem kann man hier noch Kampagneneinstellungen vornehmen, wenn man dies möchte.

Email Marketing Formular Statistiken

Die Statistiken zu jedem einzelnen Formular zeigen die Views, die Abonnenten, die Conversion Rate und einiges mehr.

Follow-up Sequenzen erstellen

ConvertKit unterscheidet stark zwischen normalen Newslettern (Broadcasts) und vorgefertigten E-Mail Sequenzen, die Kunden erhalten können. Mit einer Sequenz können z. B. Neukunden über wichtige Funktionen einer Software im Tagesryhthmus informiert werden.

Oder wenn sich jemand für ein spezielles Thema interessiert, kann er einen mehrteiligen E-Mail-Kurs durchlaufen, der ihm neues Wissen vermittelt. Z. B. jeden Tag ein neuer Photoshop Trick mit Beispiel zum nachmachen. Oder jede Woche ein neues Kuchenrezept. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und sehr wichtig für ein strukturiertes Marketing.

Will man eine neue Sequenz anlegen, gibt man ihr zunächst einen Namen.​

Follow-up E-Mail Sequenz einrichten

Follow-up Sequenz erstellen: zuerst einen Namen vergeben

Anschließend gibt einem ConvertKit eine vollständige Beispielsequenz vor. Diese Sequenz kann natürlich vollständig verändert werden. Einzelne Mails können verschoben oder gelöscht werden, neue Mails sind ganz einfach hinzuzufügen.

Vollständige E-Mail Marketing Sequenz

Eine fertige Sequenz wird einem vorgeschlagen und kann vollständig bearbeitet werden.

Links im blauen Kasten sehen wir die einzelnen E-Mails und wann sie gesendet werden. Sehr schön ist hierbei, dass ich bestimmen kann, wie viele Tage nach der letzten E-Mail die nächste Nachricht versendet werden soll.

Im E-Mail Feld kann mit Bildern, Text und Platzhaltern gearbeitet werden. Rot dargestellt haben wir die verfügbaren Platzhalter. Man kann den Vornamen wählen (erster Kasten), den Vornamen plus eine allgemeine Anrede, falls kein Vorname gespeichert ist (zweiter Kasten) und die E-Mail Adresse des Empfängers (dritter Kasten).

Weiterhin kann man sich eine Vorschau der Mail im Browser ansehen oder per E-Mail senden lassen (grüner Kasten).

Dank dieses Aufbaus sind sehr komplexe Abläufe einfach zu erstellen. Kombiniert man dies mit den Tags (Schlagworten) und reagiert so auf den Kunden, kann man ein extrem umfangreiches E-Mail Marketing System erstellen.​

Follow-up Autoresponder

Alle Mails können angeklickt und bearbeitet werden. Platzhalter vereinfachen die Personalisierung.

Für die Sequenzen existiert auch ein eigenes Berichtswesen. So kann man sehen, welche E-Mail wie häufig ausgespielt wurde, wie häufig sie geöffnet und geklickt wurde und wo es Abmeldungen gab. Damit kann man bei Problemen leicht herausfinden, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Statistiken zu den E-Mails

Im Bereich Reports bekommt man ausführliche Infos zu den einzelnen Mailings. Wie oft wurden sie geöffnet, geklickt, versendet. Und bei welchen Mails kam es zu wie vielen Abmeldungen? Spannend!

In den Einstellungen kann man den Namen der Sequenz noch einmals ändern und bestimmen, an welchen Tagen die E-Mails versendet werden dürfen. Wenn man z. B. sagt, die E-Mails sollen nicht am Wochenende zugestellt werden, wählt man Samstag und Sonntag ab.

Ebenso kann man die Uhrzeit bestimmen, zu der die Mails regelmäßig zugestellt werden sollen. Und wenn man bestimmte Nutzer von der Sequenz ausschließen möchte, kann man dies ebenfalls ganz einfach bewerkstelligen, indem man sie weiter unten einfach auswählt.​

Umfangreiche Einstellungen Emailsequenz

Die Einstellungen zu den Autoresponder Mails. Wann und um wie viel Uhr sollen sie versendet werden, welches Template soll verwendet werden und gibt es Regeln zu beachten? Hilfreich.

Die E-Mail Sequenzen sind damit eine extrem hilfreiche und mächtige Funktion, die für professionelles E-Mail Marketing extrem hilfreich ist. Wer einfach 'nur' gelegentlich einen Newsletter versenden will, ist bei ConvertKit wahrscheinlich falsch; wer Marketing mit E-Mails ernsthafter betreibt, findet hier einige nützliche Funktionen.

Broadcasts / Newsletter versenden

Broadcasts sind Nachrichten, die nur ein mal an die Empfänger versendet werden. Das entspricht dem klassischen Newsletter, den alle - oder ein Teil der Abonnenten - einmal empfangen. Z. B. wegen einer Sonderaktion, einem bevorstehenden Webinar oder ähnlichem.

Im Menüpunkt Broadcasts sehen wir alle bisherigen Broadcasts und deren Status (Draft = Entwurf) und können ein neues Mailing anlegen. Den Inhalt können wir manuell pflegen oder mittels RSS Feed direkt aus dem Blog ziehen (mehr dazu weiter unten).

Broadcast Übersicht

Übersicht über die Broadcasts / Newsletter

Zunächst möchte das System wissen, wer die E-Mail erhalten soll. Soll es an ein Segment oder nur Empfänger, die ein bestimmtes Schlagwort zugewiesen haben? Oder eine Kombination aus verschiedenen Faktoren? Hier zeigt sich wieder, wie fein man mit ConvertKit filtern kann, um die genau passenden Empfänger zu erreichen.

Empfänger für den Newsletter auswählen

Im zweiten Schritt kann man den Inhalt bestimmen. Der Nachrichtentext kann dabei sehr schön individualisiert und personalisiert werden. Wieder können hier auch Shortcodes für z. B. den Vornamen verwendet werden.

Immer kann man sich auch gleich eine Vorschau anzeigen lassen und ein anderes E-Mail Template auswählen.​

Broadcast Inhalt auswählen

Im zweiten Schritt wählt man den Inhalt aus, der gesendet werden soll

Im dritten Schritt ist die Vorschau über alle Optionen: wie sieht es aus, wie viele Empfänger erhalten es und wann soll es versendet werden?

Broadcast Newsletter Vorschau

Im dritten Schritt erfolgt die Vorschau über das Mailing.

Hat man einen Broadcast mittels RSS Feed eingerichtet (mehr dazu weiter unten), erhält man jedes Mal eine Vorschau, wie die E-Mail an die Empfänger aussehen würde und kann sofort auf den Link im gelben Kasten klicken, die Nachricht sehen, bearbeiten und sofort versenden.

Newsletter Vorschau im Posteingang

Automatische Vorschau-E-Mail an den Kontoinhaber.

Man muss natürlich nicht sofort ein Mailing verschicken, aber ConvertKit hat diese bequeme Funktion eingebaut, dass man sofort benachrichtigt wird und insofern mühelos sofort die Nachricht auch an seine Liste schicken kann.

Automatisierung

Die Automatisierung beinhaltet bei ConvertKit alles, was man automatisch ablaufen lassen kann. Dazu gehören Regeln ("wenn X passiert, mache Y", z. B. wenn ein Interessent kauft, entferne den Tag "Interessent" und setze den Tag "Kunde"), RSS-Feeds (Lesern automatisch sofort oder wöchentlich eine Beitragsübersicht schicken lassen) und Integrationen, z. B. in Newsletterplugins oder Shopsysteme und andere Dinge.

Regeln

Ein extrem spannendes Werkzeug. Hier kann man in der Tiefe Abhängigkeiten definieren und so einen komplexen Ablauf einfach automatisieren.

ConvertKit Automatisierungen erstellen

Automatisierungsregeln werden ganz einfach erstellt.

Wenn wir auf Add Rule geklickt haben, können wir den Auslöser (Trigger) und die Aktion bestimmen, die dem Auslöser folgen soll. 

Man kann hier die verschiedensten Kombinationen durchspielen:

  • Ein Tag wird entfernt? -> Gib dem Nutzer dann diesen neuen Tag.​
  • Der Nutzer hat eine E-Mail Sequenz abgeschlossen? -> Entferne ihn von dieser Liste und melde ihn zu einer anderen an.
  • Der Nutzer klickt auf einen Link -> gib ihm einen Tag und melde ihn zu dieser Sequenz an
Abhängigkeiten der Automatisierung bein ConvertKit

Abhängigkeiten bzw. "Wenn - Dann' Funktionen werden ganz einfach erstellt.

Man kann also sehr granular den Auslöser bestimmen und das gewünschte Ergebnis. Manchmal müssen die Auslöser mit mehreren Aktionen verknüpft werden. Aber es ist sehr einfach und damit komfortabel. 

Ein Beispiel für die ConvertKit Automatisierungen.

Verschiedene Auslöser können ganz unterschiedliche Folgen haben. Praktisch alles ist hier machbar.

Anschließend sieht man in der Regelübersicht alle vorhandenen Regeln mit der zugehörigen Aktion und ob die Regel aktuell aktiv oder pausiert ist.

ConvertKit Rules

Sind Regeln definiert, werden diese hier mit ihrem Status angezeigt.

RSS-Feeds

Du willst deine Abonnenten sofort oder regelmäßig (z. B. einmal die Woche) über neue Beiträge in deinem Blog informieren? 

Der RSS Feed ist dein Freund. Du findest ihn gewöhnlich unter deinblogname.de/feed/​

RSS Feed Funktion in ConvertKit

RSS Feed anlegen, um bei neuen Blogbeiträgen automatisch eine E-Mail zu versenden

Nachdem wir auf Add Feed geklickt haben, werden wir nach der Feedadresse gefragt. Wie schon oben beschrieben ist das gewöhnlich deine URL und danach einfach /feed/. Das kannst du auch auf Kategorieebene machen, also wenn du für Zielgruppen nur die Inhalte einer gewissen Kategorie als Newsletter anbieten willst, gibst du die URL deiner Kategorie mit angehängtem /feed/ ein. 

RSS Feed angeben

Einfach die URL des Feeds angeben. Gewöhnlich ist das deinewebseite.de/feed/

ConvertKit zieht sich den aktuellsten Artikel und zeigt ihn dir an. Jetzt wirst du noch gefragt (rechte Seite), ob ein einzelner Beitrag oder eine Zusammenfassung gezeigt werden soll und welche Empfänger ihn erhalten sollen. Außerdem kannst du anhaken, dass der Newsletter automatisch nach 30 Minuten versendet wird, wenn er als Entwurf gespeichert wurde.

RSS Feed Regeln

Auswählen, wie häufig der Feed an wen versendet werden soll.

Entscheidest du dich für die Zusammenfassung deiner aktuellen Beiträge, kannst du angeben, an welchen Tagen sie versendet werden soll und um welche Uhrzeit. Natürlich werden dabei nur die neuen Beiträge seit der letzten Versendung berücksichtigt. In unserem Beispiel werden also die Mails von Donnerstag nachmittag, Freitag, Samstag und Sonntag mittag (bis 2 Uhr) versendet. Und am Donnerstag alle neuen Beiträge bis zu diesem Versandzeitpunkt.

RSS Feed Einstellungen

Vorschau mit den Einstellungen

Viel einfacher geht es wirklich fast nicht. In der Übersicht sieht man dann die aktuell vorhandenen Feeds und ob sie aktiv sind oder nicht.

RSS-Feed bei ConvertKit

RSS-Feed Übersicht mit Hinweisen und Intervall

Integrationen

Im Bereich Integrationen kann man ConvertKit mit den verschiedensten Anwendungen verbinden. ConvertKit kann z. B. mit OptinMonster verwendet werden, wenn man Lust auf schönere und vielseitigere Opt-In Formulare hat und z. B. auch A/B Tests durchführen will.

​Ebenso kann man es mit WooCommerce (Link zu externer Seite über Einrichtung von WooCommerce Shops) und anderen Shopsystemen oder Mitgliederplugins anbinden und so die E-Mail Adressen direkt an seinen Newsletter übertragen.

ConvertKit Integrationen Übersicht

Die aktuell zur Verfügung stehenden Integrationen

Am Beispiel von OptinMonster sehen wir uns die Integration kurz an. Im Regelfall ist der erste Schritt immer, das ConvertKit WordPress Plugin zu installieren (für alle WordPress Anwendungen/Integrationen).

ConvertKit OptinMonster Integration

ConvertKit OptinMonster Integration Teil 1

ConvertKit OptinMonster Anleitung

OptinMonster Integration Schritt 2 mit Anleitung

Im zweiten Schritt müssen dann in OptinMonster nur die API Keys von ConvertKit (zu finden in den Account-Einstellungen, siehe weiter oben) eingetragen werden und die Integration ist vollständig. 

Jetzt kann in OptinMonster ganz normal ein Formular nach allen Wünschen angelegt und in WordPress ausgespielt werden.

Zu jeder der Integrationsmöglichkeiten gibt es detaillierte Informationen, so dass man selbst als Neuling problemlos den Schritten folgen kann. ​

Stellenweise werden auch kurze Videoanleitungen zur Verfügung gestellt, damit auch wirklich keine Frage offen bleibt.​

ConvertKit WordPress Plugin

Das ConvertKit Newsletter Plugin stellt die Verbindung zwischen ConvertKit und WordPress her und ermöglicht es so, E-Mail Adressen einfach an ConvertKit zu übertragen.

Installieren ist ganz einfach: in WordPress bei Plugins nach ConvertKit suchen und das erste Ergebnis ("Von ConvertKit") installieren und aktivieren. Die anderen Plugins können ebenfalls hilfreich sein, wenn man eine dieser Optionen braucht, z. B. für WooCommerce oder Gravity Forms.

ConvertKit Plugins im WordPress Repository

Das ConvertKit WordPress Plugin ist die Grundlage, um ConvertKit mit deinem Blog zu verbinden.

Die Einstellungen sind dabei sehr spartanisch und man muss nur seine API-Keys angeben und gegebenenfalls ein Standardformular auswählen, was immer auf den Seiten angezeigt werden soll. Mehr gibt es hier nicht zu tun.

ConvertKit Plugin mittels API anbinden

Das ConvertKit Plugin ist in WordPress schnell eingerichtet: nur die API Keys eingeben. Fertig.

Auf Seiten-/Beitragsebene kann man auswählen, welches Formular von ConvertKit angezeigt werden soll. Damit kann man auch vom oben definierten Standard abweichen, wenn man das möchte. Sollte diese ConvertKit Option wie auf dem Screenshot gezeigt in deiner Installation nicht verfügbar sein, klick ganz oben rechts unterhalb der Admin-Leiste auf "Optionen" und du kannst dir die ConvertKit Einstellungen anzeigen lassen.

ConvertKit WordPress Plugin Postansicht

Bei jedem Artikel in WordPress kann man die Standardeinstellungen überschreiben.

Standardmäßig wird ConvertKit die ausgewählten Formulare automatisch in der Seite platzieren. Da das nicht immer ideal ist, kann man aber auch das Anmeldeformular in den Footer oder in die Sidebar einfügen. Das kann dann so aussehen:

Wem das zu farblos ist, der kann auf eines der vielen Newsletterplugins zurückgreifen und ConvertKit damit einsetzen. Wie oben beschrieben, bietet sich OptinMonster hier als Alternative an.​

ConvertKit Anmeldeformular in WordPress

So kann ein Anmeldeformular im Footer oder in der Sidebar aussehen (hier das simple Inline Design, Beispiel #3 von oben)

Anmeldung

Wenn du ConvertKit jetzt testen möchtest, kannst du dich ganz einfach auf der Webseite anmelden. Du musst dabei nur deine E-Mail und ein Passwort eingeben. Wenn deine E-Mail bei Gravatar hinterlegt ist, zieht sich ConvertKit gleich das Bild. 

Die Seiten sind SSL-verschlüsselt, so dass auch die Eingabe der Kreditkartendaten im zweiten Schritt auf sichere Weise geschieht.

ConvertKit Anmeldung Schritt 1

Zunächst gibt man seine E-Mail und Passwort ein

ConvertKit Anmeldung Schritt 2 Zahlungsinformationen

Als nächstes sind die Kreditkartendaten dran

Direkt danach landet man im Konto, wobei zuerst einige Pflichtangaben zu machen sind, die am Ende einer jeden E-Mail auftauchen müssen. Oben am Bildschirm sieht man in dem dunkelblauen Kasten, dass der E-Mail Versand auch noch deaktiviert ist, bis das Konto verifiziert wurde. Sobald man diesen Schritt getan hat, verschwindet auch die Meldung. Mehr zur Verifizierung weiter unten.

Adresseingabe Pflichtdaten bei ConvertKit

Als nächstes werden ein paar Pflichtangaben gemacht.

Zeitgleich erhält man eine E-Mail, die einen in der ConvertKit Familie willkommen heißt und Infos und Tipps zu ConvertKit gibt.

ConvertKit erste Bestaetigungsmail

Gleichzeitig erreicht einen eine E-Mail, mit der man in der ConvertKit Familie willkommen geheißen wird.

Was jetzt noch fehlt, ist, die E-Mail Adresse, die man als Absendeadresse angegeben hat, zu bestätigen. Dazu wird einem eine E-Mail zugesendet, in der man nur noch den "Verify your email" Button drückt und alles ist erledigt.

E-Mail Adresse bestätigen

Die E-Mail Adresse muss jetzt nur noch bestätigt werden...

Bestätigungsmail von ConvertKit für E-Mail Adresse

...und die passende E-Mail dazu ist schon kurz darauf im Posteingang.

Ab sofort kannst du ConvertKit nutzen und musst nur noch dein Konto verifizieren lassen. Vorher ist E-Mails versenden nicht möglich.

Hinweistext von ConvertKit zur Accountfreischaltung

Warum muss ich den E-Mail Versand in meinem ConvertKit Konto separat freischalten lassen?

Mit der Accountfreischaltung möchte ConvertKit sicherstellen, dass man eine echte Person ist, die Domain, auf der man ConvertKit einsetzen möchte, auch wirklich besitzt und dass man hochwertigen Inhalt produziert, den Menschen auch lesen wollen.

Hintergrund ist ganz einfach, dass ConvertKit damit sicherstellen will, dass es möglichst keine Probleme und Spam-Beschwerden gibt. Die Freischaltung ist aber ganz einfach: einfach den Support kontaktieren und seine Domain nennen. Danach wird der Account freigeschaltet. ConvertKit empfiehlt, Newsletteranmeldeformulare erst nach erfolgreicher Freischaltung in die Seite einzubinden, da sich vorher keine Interessenten für den Newsletter eintragen können. Die Daten werden ohne Freischaltung nicht weitergeleitet.​

ConvertKit legt also viel Wert auf Sicherheit, Bedienbarkeit, sinnvolle Funktionen und ein faires Preismodell. Wenn du ConvertKit jetzt für dein E-Mail Marketing einsetzen willst, buch einfach dein Paket. Hier gelangst du:

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